'Dritte' Programme (wieder) als Bildungkanäle herrichten
Im vergangenen Corona-Jahr sind in allen Bundesländern gleichartig große Lücken bei der Lernstoffvermittlung in allen Schülerstufen aufgetreten. Hier muss man mit einer Modifikation der Sendeschemata der 'Dritten' Programme helfen, aus dem reichen Schatz der vorh. Bildungssendungen, wenigstens ansatzweise diese Lücken mit einem TV-Schulprogramm zu schließen? In den Siebziger Jahren waren die 'Dritten' das Bildungsprogramm für Schulen und Migranten (Jugoslavijo dobar dan!). Bisher sind die 'Dritten' gefüllt mit wenigen lokalen Inhalten, dafür umso mehr mit Wiederholungen, von Krimis tagsüber!) bis 'Brisant'. Das gute alte lineare TV ist überall erreichbar, auch ohne Internet und Zusatzgeräte
Kommentare
Lieber Hartwig Müller,…
Lieber Hartwig Müller, vielen Dank für Ihre Anregung! Die ARD hat während der Pandemie umfangreiche Bildungsangebote für Schülerinnen und Schüler gemacht - online und jederzeit abrufbar, damit die Nutzung nicht einer Programmplanung, sondern den eigenen zeitlichen Bedürfnissen der Familien folgt. Hörspiele, Dokus, Musikbildung, ganz unterschiedliche Themen...vielleicht mögen Sie ja mal reinschauen? Herzliche Grüße, Anja Würzberg
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Hallo liebe Patin, ich denke…
Hallo liebe Patin, ich denke, da ist noch Platz nach oben: 1. ich weiß als Großvater nicht, welche Inhalte wo geboten werden, Aktuelles Schulprogramm ist nicht leicht auffindbar! Selbst ein Profi wie Dr Hammann von der Staatskanzlei in Rhld-Pf für Medien zuständig, hat mir auf meine Anregung den Telekolleg mit Prof Streek (Soziologe) und Prof Münckler (Politologe) für Grundschüler vorgeschlagen :). 2. Millionen von Schülern sind in den Corona-Monaten bildungsmäßig leer ausgegangen, das wäre doch eine schöne Gelegenheit trotz Föderalismus frischen Wind in die Dritten zu bringen!
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Traurig, aber wahr. Der "Umzug" von BR ALPHA zu ARD ALPHA hat den Inhalten ziemlich geschadet. Die Sprachlern-Sendungen und Telekolleg-Sendungen waren durchaus auch unterhaltsam. Auch die lokalen Künstler kommen kaum vor. Gerade mal Haindling hatte es geschafft, etwas gefeatured zu werden. Die Heimatsound-Serie war ein guter Ansatz, hier sollte man weiter machen. Ein Szene-Magazin mit wechselnden Ortsschauplätzen wäre auch eine Möglichkeit, die Künstler verschiedener Gegenden vorzustellen. Es gibt auch genügend Kurioses, mit dem man solche Programmformate unterhaltend "verkaufen" kann.