Nichts, was es ohne Euch trotzdem gibt

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Nichts, was es ohne Euch trotzdem gibt

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Muss der Staat dem Bürger Beiträge für den ÖR auferlegen, die dieser in das Sportbusiness umleitet, damit dort Millionen verdient werden? Nein. Die USA zeigen, dass Sport auch privatfinanziert sein Publikum zuverlässig erreicht.
Dasselbe gilt für Quizsendungen und Unterhaltungsshows. Die sind zwar für viele toll, aber können einen unfreiwilligen Rundfunkbeitrag niemals rechtfertigen.
Der ÖR sollte die Beiträge in Sendungen und Journalismus investieren, die privat keinen Markt finden. Lokal, weltweit. Journalisten, Filmer, echte Experten und Wissenschaftler in einen Dialog bringen, der ihrem Wissen eine Plattform gibt. Jungen Filmemachern völlig freie Hand lassen für ihre kreativen Erstlingswerke. Gerne auch weiter Kultur für die urbanen Nutzer subventionieren.

Kommentare

Gespeichert von Echt Jetzt am Mo., 31.05.2021 - 13:06

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Das ist mir dann doch zu einfach in der Argumentation. Natürlich bleibt immer die Frage, ob der ÖR die Kommerzialisierung von Sport und Kultur wirklich mit seinen riesigen Etats unterstützen sollte. Da wünsche ich mir auch mehr Augenmaß und Mut zur bewussten Lücke. Aber das man nun den kommerziellen Nichterfolg zum Maßstab der Unterstützung machen sollte, erscheint mir als Gebührenzahler dann doch mehr als zweifelhaft.