Ausdünnung der Inhalte stoppen

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Ausdünnung der Inhalte stoppen

Information/Bildung

Die hypertrophe Vermehrung der Sendefrequenzen hat zu einer Verdünnung des Programms geführt. Zusätzlich werden die Hauptsendezeiten durch Sportsendungen und Krimis (in den ‚dritten‘ Programmen auch durch die Wiederholung von Krimis und anderen Altsendungen) mehr schlecht als recht gefüllt. Sendungen, die zum gesetzlich festgelegten Bildungsauftrag des ÖRR gehören, rutschen dadurch in die Spartensender (Phoenix) oder in den späteren Abend. Die Beiträge werden oft, mehrfach über den Tag verteilt, in verschiedenen Sendungen wiederholt, warum kommt ein Beitrag morgens im Moma und Abends noch in einer Magazinsendung?

Kommentare

Gespeichert von Schaumal Flip am Mi., 02.06.2021 - 18:45

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https://de.wikipedia.org/wiki/Hypertrophie: Hypertrophie (von altgriechisch ὑπερτροφία, neulateinisch hypertrophia ‚Überernährung‘) bzw. Hypertrophia bezeichnet in der Medizin eine vom normalen Wachstum unabhängige Größenzunahme eines Organs oder eines Gewebes durch Vergrößerung der einzelnen Zellen, beispielsweise infolge vermehrter Beanspruchung. [...] Bei Entfernung des auslösenden Stimulus kann sich die Hypertrophie weitgehend zurückbilden.

Hallo Schaumal Flip,

danke für Deinen Beitrag. Bitte bedenke den Auftrag dieses Dialogs und zwar die zielführende Diskussion um die Zukunft des ARD und seinem Programm. Was kann der ARD deiner Meinung nach verbessern oder verändern? Was fehlt deiner Meinung nach?

Viele Grüße

Antonia (Moderation)

Schade, dass Sie nur mit Wikipedia geantwortet haben. Ich fand das Eigenschaftswort hypertroph eigentlich passend, weil es sehr schön beschreibt, wie plötzlich, durch die Bedingungen begünstigt, ein Ereignis wiederholt auftritt. Wenn sich dann die Bedingungen wieder ändern, fällt alles in sich zusammen: durch die Vervielfachung der Sendefrequenzen durch neue Medien (Kabel und Satellit) und durch neue Technik (digital statt analog, Streaming per Internet) hat sich eine ungeheure Vielfalt des Senderangebotes aufgetan: mein Kabel zählt über 900 Programmplätze, davon eine Vielzahl von ÖRR (1.,2., regionale Dritte Programme, Spartens. Phoenix, zdf Neo, ONE alle mal zwei (HD, normal) besetzt!

Die Dritten Programme eines Senders sind nur durch die Lokalteile unterschiedlich, dh auf einem Sendeplatz wird 23h lang dasselbe Programm gesendet und 1h der in verschiedene Sendebereiche aufgesplittete Lokalteil. Ist das denn sinnvoll? In der zweiten Stufe stellt man dann fest, dass die kleineren Sender sich an die größeren anschließen und dann auch von denen noch das Abendprogramm übernehmen, welches ja zum großen Teil aus Wiederholungen besteht.

Schade, dass Sie nur mit Wikipedia geantwortet haben. Ich fand das Eigenschaftswort hypertroph eigentlich passend, weil es sehr schön beschreibt, wie plötzlich, durch die Bedingungen begünstigt, ein Ereignis wiederholt auftritt. Wenn sich dann die Bedingungen wieder ändern, fällt alles in sich zusammen: durch die Vervielfachung der Sendefrequenzen durch neue Medien (Kabel und Satellit) und durch neue Technik (digital statt analog, Streaming per Internet) hat sich eine ungeheure Vielfalt des Senderangebotes aufgetan: mein Kabel zählt über 900 Programmplätze, davon eine Vielzahl von ÖRR (1.,2., regionale Dritte Programme, Spartens. Phoenix, zdf Neo, ONE alle mal zwei (HD, normal) besetzt!