Weg von dem Gedanken, dass der ÖRR einen Unterhaltungsauftrag hat.
Der ÖRR muss von dem Gedanken befreit werden, dass dieser neben dem Auftrag der Wissensvermittlung auch die Zuschauerschaft unterhalten muss.
Wir leben in einer Zeit, in der Jeder Zugang zu anderen Unterhaltungsmedien hat, niemand ist mehr darauf angewiesen, dass zu jeder Zeit im Fernsehen oder Radio eine Seifenoper oder Quizshow läuft.
Aktuelle Serien und Filme, die noch produziert werden, können in private Hand gegeben werden und würden so nicht unbedingt Wegfallen. Zumindest wenn diese rentabel sind. Auch lässt sich so der Rundfunkbeitrag kürzen und für wichtiges wie Bildungsfernsehen, Nachrichtensendungen und eine dahingehend ausgebaute (Online-)Mediathek ausgeben.
Kommentare
Es werden zu viele…
Es werden zu viele Quizsendungen produziert. Weiterhin zuviel eingängige Unterhaltungssendungen auf sehr niedrigem Niveau.
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Das ist aber ein Unterschied…
Das ist aber ein Unterschied zu der Aussage. Welche Sendungen haben ein "sehr niedriges Niveau"?
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Die Formate sollen schon…
Die Formate sollen schon unterhalten, sonst sieht man es sich nicht an. Dennoch sollten es informative Formate sein. Und Soaps sind eben nicht informativ. Quizsendungen können es schon sein. Der Bildungs- und Informationsauftrag sollte der Leitfaden sein. Das darf gerne unterhaltsam umgesetzt werden.
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Der Auftrag schließt aber…
Der Auftrag schließt aber auch Unterhaltung neben Information und Bildung mitein.
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Das Bundesverfassungsgericht…
Das Bundesverfassungsgericht hat 1986 festgelegt das der ÖR einen Grundversorgungsauftrag hat, und das zu diesem auch Unterhaltung gehört.
Ohne neues Urteil wird sich da kaum etwas ändern lassen.
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Das ist kein "Gedanke", sondern ein festgelegter Teil des Rundfunkstaatsvertrags. Die freien Privatsender (was ich als Abgrenzung zu Sky oder Netflix etc. meine) bieten nur selten anspruchsvollere Unterhaltungsformate und gerade daher halte ich es für wichtig, dass es derartige Angebote weiter im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt.