(Tagesaktuelle) Informationen für Mitbürger mit Migrationshintergrund in ihrer Herkunftssprache
In den Medien wurde in den vergangenen Monaten immer mal wieder darüber berichtet, dass Mitbürger mit Migrationshintergrund sich häufig ausschließlich über Medien aus ihren Herkunftsländern informieren und dort dann nur staatlich gelenkte (Des-)Informationen bekommen. Ich frage mich, ob man diesem einseitigen Informationsfluss nicht ein öffentlichrechtliches Angebot in der jeweiligen Herkunfssprache engegensetzen sollte.
Kommentare
Danke für Ihren Kommentar,…
Danke für Ihren Kommentar, aus meiner Sicht machen Sie es sich aber zu einfach: Ich sehe hier eine Situation in der den Betreffenden ein alternatives Informationsangebot gemacht werden muss, da diese sich sonst ihre Informationen aus zweifelhaften (muttersprachlichen) Quellen holen. Das hat nichts mit fehlendem Integrationswillen zu tun, sondern eher damit, dass Menschen nun mal so gestrickt sind, dass sie lieber den einfacheren Weg gehen (in diesem Fall: Nachrichten in ihrer Muttersprache schauen/hören). Ich sehe hier auch eher die Gefahr, dass die Integration durch Fehl-/Des-Informationen behindert wird und ein muttersprachliches Angebot die Integration eher fördern kann, da es helfen kann das Land in dem man nun lebt schneller und besser zu verstehen.
Ich sehe auch nicht, warum dies "auf kosten der Allgemeinheit" passieren sollte - denken Sie, dass alle Mitbürger mit Migrationshintergrund keine Gebühren für den ÖRR zahlen? Außerdem habe ich den ÖRR immer so verstanden, dass er gerade auch für Minderheiten Angebote machen und sich bei der Programmgestaltung nicht ausschließlich wirtschaftlichen Erwägungen unterziehen muss.
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Ich finde die Idee auch gut…
Ich finde die Idee auch gut. Marktforschung zeigt ja, dass sich der Medienkonsum zum großen Teil nach der Sprache richtet. In manchen typischen "Herkunftsländern" ist es um die Pressefreiheit nicht gut bestellt und in den Sendungen von dort dürfte die Berichterstattung über Deutschland zudem sehr knapp ausfallen. Wenn unsere Mitmenschen gut informiert sind, profitieren wir aber alle davon.
Außerdem ist Integration kein einseitiger Prozess. Und die Sprache des Rundfunks sollte sich eher nach der Sprache der Bevölkerung richten als umgekehrt.
Das momentane Angebot (einige Sendungen von Cosmo) hat nur noch einen geringen Umfang, läuft zu miserablen Sendezeiten und ist noch nicht einmal in der ARD Audiothek zu finden.
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Im Zuge der Integration ist…
Im Zuge der Integration ist es unverzichtbar, dass die
Einwanderer Deutsch lernen. In wie vielen arabischen und afrikanischen Dialekten hätten Sie unser TV-Programm denn gerne?
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Ich Antworte mal für den…
Ich Antworte mal für den Thread-Ersteller: "Ja" - Spaß beiseite, auch wenn es bestimmt welche gibt die das denken...
Ganz einfach:
Die Kosten wären zu hoch. Zudem sollen sich die Menschen integrieren, wozu auch das Erlernen der Sprache gehört.
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Ich sehe den Erwerb der…
Ich sehe den Erwerb der deutschen Sprache auch als unverzichtbar für eine gelungene Integration an und sehe da keinen Widerspruch zu meiner Idee. Ich dachte eigentlich in erster Linie an Russisch und Türkisch als Sprachen, das Arabische hätte ich eher an dritter Position gesehen...
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Wer nach Deutschland auswandert und nicht Integrationswillig ist, der bekommt sollte auch nicht auf Kosten der Allgemeinheit ein TV-Programm in der Muttersprache angeboten bekommen.