keine Gender-Bevormundung
Stellenweise fällt sehr unangenehm auf, wie das ÖRR die Zuschauer zu vermeintlich richtigem Denken erziehen will. Speziell bei sog. Gender-Deutsch, das von der Mehrzahl der Bevölkerung abgelehnt wird und das nicht im amtlichen Sprachregelwerk vorkommt, sondern Teil einer linksideologischen Bewegung ist. Normale Zuschauer fühlen sich hier abgestoßen. Etwa wenn Frau Will den Chef des Bundes der Steuerzahler aufforderte, er solle den Verbandsnamen ändern. Oder die unsägliche Innen-Stotterpause, die ähnlich nervt wie die krampfhafte Dopplung sämtlicher Begriffe. Kann man nicht mal einfach mehr "die Bürger" sagen? Wenn nicht, ist das nicht mehr mein Fernsehen.
Kommentare
Ernsthaft? Sie fühlen sich …
Ernsthaft? Sie fühlen sich "bevormundet"? Für so manche Menschen kann man es wirklich nicht recht machen.
Nun, vielleicht haben Sie Ihren Namen hier im Forum (Censor = Zensur) nicht grundlos ausgewählt.
Aber ja, vielleicht sollte sich "Der Bund der Steuerzahler" künftig "Der Bund der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler" nennen. Und vielleicht wäre es angebracht einen Blick weiter als nur in die BILD zu werfen.
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Es ist kein „Nur- deutsches…
Es ist kein „Nur- deutsches Problem“.
Wir sollten nicht vergessen, dass Länder wie z.B. die Niederlande oder Italien genau die gleiche Debatte haben, jedoch ist dort die Akzeptanz höher.
Keiner wird dazu gezwungen, Gendergerecht zu schreiben oder sich im persönlichen Umfeld zu artikulieren, jedoch ist die Sprache im Wandel. Verändern lässt sich das nicht, da es ein Entwicklungsprozess der Sprache ist. So hattet man früher das mit „ß“ geschrieben.
Für den einen oder anderen ist es sicherlich gewöhnungsbedürftig und in gewissermassen abschreckend, jedoch muss man für viele Veränderungen im Leben bereithalten und nicht nur in die Vergangenheit schauen.
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Da bin ich ganz Ihrer…
Da bin ich ganz Ihrer Meinung. Es erschüttert mich immer wieder aufs neue zu sehen, wie vielen Menschen das generische Maskulinum fremd ist. Dabei ist sorgt es nicht nur dafür, dass durch ein Wort jeder gemeint ist, es sorgt auch dafür, dass ein Lesefluss bewerkstelligt wird und Informationen in so kurzen Sätzen wie möglich verbreitet werden können.
Desweiteren sorgt die "Gendersprache" doch lediglich dafür, dass die Gesellschaft gespalten wird. Muss doch jedes Geschlecht immer zu extra genannt werden.
Der sexus hat nichts mit dem generischen Maskulinum zutun!
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Das Gender-Problem ist ein…
Das Gender-Problem ist ein Sprachproblem und kann nicht von der ARD gelöst werden. Um eine genderneutrale Sprache zu realisieren, muss die deutsche Sprache entsprechen angepasst werden.
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Ich würde dir zustimmen,…
Ich würde dir zustimmen, wenn du gesagt hättest: "Gender-Deutsch" wirkt auf mich sperrig, unhandlich, ungewohnt oder unpraktisch.
Gendern als linksideologisch abzutun, halte ich jedoch für falsch. Ich bin mir sicher viele Menschen haben verstanden, das die deutsche Sprache, insbesondere das "Generische Maskulinum" nicht mehr zeitgemäß ist. Dein Beispiel "die Bürger" in dem du die "Bürgerinnen" sicherlich mit meinst, würde übrigens mit dem Begriff "Bevölkerung" neutral umschrieben sein.
Frauen und Mädchen machen mindestens die Hälfte der Bevölkerung aus. Mehr Geschlechtersensibilität in der Sprache, neutrale Formulierungen und Geschlechtergerechtigkeit sind nicht nur Themen radikaler Feministinnen.
"Insbesondere in der öffentlichen Verwaltung, der Juristerei, in akademischen Zusammenhängen und bei Stellenausschreibungen sind geschlechtersensible Formulierungen gebräuchlich, teilweise gesetzlich vorgeschrieben. Die Lebensbereiche, in denen „gendern“, d.h. ein Bemühen um eine geschlechtergerechte Sprache zwingend werden, nehmen ganz klar zu. Das Thema geht uns also alle an. Gelegentliche Übertreibungen schaden dabei nicht. Im Gegenteil, sie können witzig sein. Sie helfen uns, die richtigen Worte und Formulierungen zu finden, ohne den Humor zu verlieren." [Quelle: www.kapiert.de/blog/geschlechtersensible-sprache/]
Vielleicht hilft es dir das Thema Gendern weniger als Bevormundung oder Denkerziehung zu sehen, sondern mehr als Prozess einer sich verändernden Gesellschaft.
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Aber es ist doch nur eine…
Aber es ist doch nur eine Minderheit( aktuelle Umfragen) die Gender-Deutsch möchte. Zählt dann das Mehrheitsprinzip nicht mehr ? Kann ja jeder privat für sich machen, aber bitte nicht als Erziehungsmassnahme im öffentlich rechtlichen Rundfunk.
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Das Mehrheitsprinzip ist…
Das Mehrheitsprinzip ist nicht immer zielführend, auch nicht in einer Demokratie. Demokratie und Rechtsstaat bedeuten auch Minderheitenschutz und -repräsentation zu gewährleisten. Wenn Sie die Bevölkerung fragen, ob Sie keine Steuern mehr zahlen wollen, würden vermutlich die Mehrheit ebenfalls "Ja" sagen, was rational gesehen aber total sinnlos ist. Aber nur mal aus Interesse und ohne Wertung: Fühlen Sie sich vom Gendern angegriffen oder bevormundet? Ich meine, letztendlich zwingt Sie persönlich keine Person dazu es anzuwenden. Das ist und bleibt am Ende Ihre eigene, individuelle Entscheidung. Liebe Grüße
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Zitat: "Aber es ist doch nur…
Zitat: "Aber es ist doch nur eine Minderheit( aktuelle Umfragen) die Gender-Deutsch möchte."
1.) Wie hoch war die Beteiligung?
2.) Wie war die Fragestellung?
3.) Wer hat die Umfrage durchgeführt?
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Die Gendersprache ist mit…
Die Gendersprache ist mit das Dümmste, was die Welt erlebt. Absicht ist, sich selbst von anderen abzugrenzen und sich selbst zu erhöhen. Sprache verändert sich ständig. Sprache ist Identität einer Nation oder von mehreren Staaten. Die Verschiedenartigkeit drückt sich im österreichischen oder schweizerischen durch andere Ausdrücke aus und die Reionalität dahinter ist positiv, aber nicht der dummerhafte Versuch einiger durchgeknallter Intellektuellen die Sprache für ihre Zwecke zu nutzen.
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Hallo ayCargo105, Es gibt…
Hallo ayCargo105,
Es gibt bereits einige Diskussionen über das Gendern auf der Plattform. Wenn Du dieses Thema weiter mit anderen diskutieren willst, kannst Du vielleicht einen Blick auf diese beiden Diskussionen werfen:
https://www.ard-zukunftsdialog.de/node/128
https://www.ard-zukunftsdialog.de/node/113
Liebe Grüße
Antonia (Moderation)
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Das ist mir auch unangenehm…
Das ist mir auch unangenehm aufgefallen ! Man hat auch oft das Gefühl es handelt sich um eine Dauerwerbesendung der Grünen,besonders im WDR Radio ist das so.
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Absolut richtig. Es gehen sogar Tagesschaumoderatorinnen dazu über, diese Stotterei zu übernehmen.