Lösungsorientierte Berichterstattung
Die Welt ist schlecht. Aber vielleicht auch nicht. Die Frage ist, ob sich durch Berichterstattung daran etwas ändert? Ereignisse von weltweiter Tragweite können sicher nicht von der ARD gelöst werden, aber vielleicht nutzt die ARD ihr Potenzial Menschen zu erreichen aus, um auch positive Aspekte hervorzubringen. Ich würde es begrüßen, wenn die ARD mehr lösungsorientierte Berichterstattung anbietet, also auch sagt, wie etwas besser geht. Pragmatisch, nicht mit erhobenem Zeigefinger, auf Augenhöhe, durchdacht, kreativ, nachvollzieh- und umsetzbar. Vielleicht auch mal Strategien mit dem Publikum entwickelt und aufzeigt, was man tun kann. Aber keine Luftschlösser bauen, realistisch.
Kommentare
Handwerklich sind ARD…
Handwerklich sind ARD-Beiträge keinesfalls mies. Ich meine mit dem Vorschlag ja nur, dass man vielleicht mal Szenarien recherchiert und durchspielt, wie sich welche Entscheidung einer Wahl, eines Volksentscheides, eines Gerichtsurteils oder Gesetzes auf die Gesellschaft auswirkt, sodass man mehrere Perspektiven aufgezeigt bekommt. Eine absolute Lösung würde ich gar nicht erwarten. Aber ich würde es erfreulich finden, wenn ausweglose Situationen (etwa ein Krieg) mit Lösungen bedacht werden könnten. Also was wäre möglich? Dass das nicht leicht ist, weiß ich auch. Aber vielleicht kann man mithilfe von Experten, Korrespondenten etc. da was anbieten. Das kann ein Einzelner eben nicht leisten.
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Durch qualitativ gute Berichterstattung könnte sich daran was verändern - würde nur jedeR auf ein wenig Bequemlichkeit verzichten.
Zitat: "Ich würde es begrüßen, wenn die ARD mehr lösungsorientierte Berichterstattung anbietet, also auch sagt, wie etwas besser geht."
Dass das nicht geht, dürfte klar sein. Auch die ARD hat - vermutlich - keine Generallösung in der Schublade liegen wie wir den Klimawandel in den Griff kriegen. Ebenso wenig dürfte dort ein fertiger Plan in der Schublade liegen wie der Weltfrieden herzustellen und sämtlicher Hunger zu stillen sind, ganz abgesehen von der Armut, die es ebenfalls zu bekämpfen gilt, nebst den weiteren Pandemien und sonstigen Krankheiten.
Ich denke, auch wenn vielleicht das eine oder andere Mal einer der Berichterstatter, Journalisten oder Moderatoren mit einer etwas zu hoch gehobenen Nase einen Bericht fertig gemacht hat, so sind sehr viele inhaltlich doch nicht zu verachten. Auch wenn ich selbst immer mal wieder über einzelne Beiträge (deren Qualität oder Inhalt) schimpfe, aber im Gros finde ich, abgesehen von der Aktualität (manchmal) die Berichterstattung meist recht gut.