Tagesschau: Mehr Nachrichten - mit mehr Qualität
Das aktuelle Nachr.-Angebot ist für Bürger (u. den ÖRR, ARD mit über 2,5 Mrd. €/Jahr) unzureichend, im europ. Ausland wird mehr geboten (normal um 19/20 Uhr sind 30 Min.). Die 20-Uhr-T. sollte daher um 5 bis 15 Min. erweitert werden, mit Berichten aus aller Welt. Die Sendung sollte moderiert u. Themen verständlich dargestellt werden - auch ausführlicher: Was ist in der Welt passiert! Berichte müssen objektiv sein, auf das Gendern ist zu verzichten (wünschen sich 65% der Bürger!). Zum Einstieg in den Vor-Abend wäre auch ein Tagesmagazin (30 Min.) um 17:30/18 Uhr sehr sinnvoll. Auf Quizspiele kann verzichtet werden. Die ARD hat insbesondere einen Infor.-Auftrag.
Die Tagesthemen sollten auf 45 Minuten erweitert werden. Die ARD hätte hier die Möglichkeit, im Kontrast zum Heute-Journal (ein Nachr.-Journal), ein kritisches Tagesmagazin mit "Politik live" anzubieten: mit Berichten, Interviews, Analysen, Meinungen und Kurz-Debatten u. kontroverse Streitgespräche mit Personen (aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft usw.) zu Themen des Tages u. der Zeit. Also ein Schwerpunkt-Thema mit 15 bis 20 Min. Das erwarten Bürger vom ÖRR und das wäre die Chance der ARD. Wichtig ist aber: die Meinungsvielfalt.
Derzeit (bzw. s. Jahren) sind Meinungen aus der Mehrheitsgesellschaft eher in der Minderheit. Es entsteht der Eindruck, Deutschland besteht fast nur aus unterschiedlichen Minderheiten - ein Übergewicht haben die Stimmen links von der Mitte (ein Grund ist die Zusammensetzung der Redaktionen in Politik, Aktuelles u. Gesellschaft). Damit wird der Sendeauftrag nicht zu 100 Prozent erfüllt, viele Bürger sind daher unzufrieden - "wir erkennen unseren Alltag in ARD- u. ZDF-Sendungen nicht mehr wieder". Die "extremen" Ansichten und Ausführungen von Redakteuren u. Reporterinnen (z.B. WDR, Aktuelle Stunde: Moderatorin würdigt den Diktator Mao (China) als normalen Staatsmann) führt in (gro.) Teilen des Publikums zu Abwehrreaktionen gegenüber der ARD. Der ÖRR verliert an Glaubwürdigkeit u. Legitimation.
Zur Finanzierung des erweiterten Nachr.-Angebots wird das Programm "Tagesschau24" eingestellt u. das ARD/ZDF-Mittagsmagazin um 13 Uhr um 15 bis 30 Min. reduziert. Weitere Einsparungen sind im gesamten ARD-Verbund mit derzeit 19 FS- u. 78 Radio-Programmen (plus Online-Angebote) möglich!
Zudem: Nicht nur "Offizielle" (Politiker, Funktionäre usw.) sollten in der ARD (und dem ZDF) zu Wort kommen können - sondern auch und gerade Bürger und Bürgerinnen von "nebenan"! Die Bevölkerung finanziert den ÖRR und nicht eine kleine Gruppe von Politik- u. Verbands-Aktiven. Nur so hat eine reformierte ARD (der gesamte ÖRR) eine gesicherte Zukunft!
Kommentare
"wir erkennen unseren Alltag…
"wir erkennen unseren Alltag in ARD- u. ZDF-Sendungen nicht mehr wieder".
Dieser Satz entspricht genau dem, was ich seit einigen Jahren empfinde. Ich schaue fast nur noch Servus TV und gelegentlich arte.
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Kein Gendern, bzw…
Kein Gendern, bzw. mindestens eine Hauptnachrichtensendung genderfrei muss das Ziel sein.
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"auf das Gendern ist zu verzichten (wünschen sich 65% der Bürger!)", das wünsche ich mir auch.
Liebe ARD, bitte lassen sie das wieder sein, fürchterlich, diese "gender gerechte Aussprache".